Jüttner: Abkehr vom Standort Wilhemswörthstraße ist richtig

Der Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordnete und ortsansässige Stadtrat Prof. Dr. Egon Jüttner sieht grundsätzlich hohen Bedarf an Kindergartenplätzen in Sandhofen. Er teilt jedoch die Kritik des Sandhofer Bezirksbeirates, der Anwohner und vieler Bürgerinnen und Bürger am Standort Wilhelmswörthstraße und begrüßt die Entscheidung der Stadt, den Architektenwettbewerb für den dort geplanten Neubau vorerst zu beenden. 

Jüttner: „Noch vor Jahren sind etwa in Mannheim-Sandhofen die Weihnachtsbaumaufstellung und die Maibaumaufstellung von der Stadt durchgeführt worden. Nachdem die Stadt ihre Beteiligung eingestellt hat, wurden Organisation und Durchführung von Ehrenamtlichen übernommen, im Falle Sandhofens etwa von der Gemeinnützigen Bürgervereinigung. In den letzten Jahren hat sich jedoch gezeigt, daß das ehrenamtliche Engagement zurückgeht und es besteht die Befürchtung, daß Vereine immer weniger in der Lage sind, die Durchführung dieser Veranstaltungen mit identitätsstiftender Wirkung in gleichem Umfang wie bisher zu gewährleisten.“ Jüttner lehnt es ab, ausschließlich beim Bezirksbeirat finanzielle Mittel für die Durchführung stadtteilübergreifender Veranstaltungen zu beantragen. Die identitätsstiftende Wirkung stadtteilübergreifender Veranstaltungen sei so wichtig, daß diese durch einen entsprechenden Haushaltstitel abgesichert werden müßten.  

Jüttner: „Es wäre äußerst bedauerlich, wenn, wie beispielsweise in meinem Heimatstadtteil Sandhofen, jährliche Veranstaltungen wie die Totengedenkfeier, die Kerweeröffnung oder die Maibaum- und Weihnachtsbaumaufstellung mit teilweise hunderten von Teilnehmern nicht mehr oder nicht mehr in derselben Form stattfinden würden. Das Leben in den Stadtteilen würde ärmer werden. Die Stadt sollte auch das Signal bedenken, das sie den vielen ehrenamtlichen Helfern mit einer solchen Entscheidung aussendet.“ 

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