2,5 Millionen Euro für den IB und das Jobcenter Mannheim vom Bund

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales teilte dem Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Egon Jüttner in einem Schreiben mit, daß es derzeit Projektfördervorhaben mit rund 2,5 Millionen Euro in Mannheim unterstützt. Fast zwei Millionen Euro entfallen auf das Jobcenter Mannheim und sind Teil des ESF-Bundesprogramms (Europäischer Sozialfonds) zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit. 

Die Laufzeit dieses Projekts begann am 1. Juli 2015 und endet am 30. Juni 2020. Der restliche Betrag von rund 580.000 Euro kommt dem Internationalen Bund (IB) zugute, einem freien Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit, der das Bildungszentrum in der Neckarauer Straße betreibt. Der Betrag ist Teil des ESF-Bundesprogramms „ESF-Integrationsrichtlinie Bund“ Handlungsschwerpunkt Integration statt Ausgrenzung (IsA), dessen Laufzeit am 1. September 2015 begann und am 31. Juli 2019 endet.

Jüttner: „Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt Mannheim in zwei überaus wichtigen Sachverhalten. Die Langzeitarbeitslosigkeit, die für das Umfeld der Betroffenen äußerst negative Auswirkungen hat, konnte in den vergangenen Jahren in Mannheim stark abgebaut werden. Dank der großzügigen Unterstützung des Bundes bin ich sehr zuversichtlich, daß die gute Arbeit auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden kann.“

Der Abgeordnete ist ebenfalls sehr erfreut über die Unterstützung des Internationalen Bundes, der sich nicht nur in Mannheim große Verdienste um die Integration ausländischer Mitbürger erworben hat. „Über 40% der Mannheimerinnen und Mannheimer haben einen Migrationshintergrund. Unzweifelhaft führt das auch in einer toleranten Stadt wie Mannheim immer wieder zu Konflikten. Dennoch hat sich die Integration der Migranten in den vergangenen Jahren spürbar verbessert. Davon zeugen die rege Partizipation von Bürgern mit Migrationshintergrund am öffentlichen Leben und die deutlich größere Anzahl von mittleren und hohen Bildungsabschlüssen junger Migranten im Vergleich zu früheren Generationen“, so Jüttner abschließend.   

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