Jüttner wirbt für Deutschlandstipendium

„Das Deutschlandstipendium etabliert sich zunehmend“, erklärt der Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Egon Jüttner. 184 weitere Stipendien vergeben die Mannheimer Hochschulen ab dem Wintersemester 2013; 134 davon die Universität Mannheim, 39 die Hochschule Mannheim, 9 die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und 2 die Popakademie Baden-Württemberg. Das Deutschlandstipendium steuert damit kraftvoll auf sein drittes Jahr zu. Die Zahl der Förderer wächst. Immer mehr Studierende erhalten ein Deutschlandstipendium. „Das ist ein erfreulicher Trend mit positiven Auswirkungen auch für unseren Hochschulstandort“, so Jüttner. Für jedes Stipendium zahlen private Mittelgeber einen Betrag von 150 Euro pro Monat, der Bund gibt dieselbe Summe dazu. Deutschlandweit erhielten im vergangenen Jahr 14.000 Studierende ein Deutschlandstipendium. 30 Millionen Euro an privaten Mitteln hatten Deutschlands Hochschulen dafür eingeworben. Mehr als 4.000 private Mittelgeber beteiligen sich schon jetzt an der Spitzenförderung durch Bund und private Förderer, die besonders auch Bildungsaufsteigern Chancen bietet.

Stipendienprogramm mit Gestaltungsspielraum
Über die finanzielle Unterstützung hinaus kommen den hoch qualifizierten und engagierten Stipendiatinnen und Stipendiaten vielerorts Mentoringprogramme, Exkursionen und andere ideelle Fördermaßnahmen zugute. Durch den Kontakt mit ihren Förderern gewinnen sie häufig erste Einblicke in die Berufspraxis, erhalten Zugang zu Forschungsprojekten oder Praktika im In- und Ausland. „Gerade auch für Bildungsaufsteiger bieten sich damit ganz neue Chancen“, ist Jüttner überzeugt.

 

Förderprinzip geht auf
Das einkommensunabhängige Deutschlandstipendium unterstützt begabte Studierende aller Nationalitäten. Zu den Förderkriterien zählen herausragende Leistungen in Schule und Studium ebenso wie gesellschaftliches Engagement und das Überwinden besonderer biografischer Hürden, die sich beispielsweise aus der familiären oder kulturellen Herkunft ergeben. Das Förderprinzip scheint aufzugehen. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes bezogen 23 Prozent der Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten 2012 BAföG. Das entspricht in etwa der Größenordnung des Anteils an BAföG-Empfängern an der Gesamtstudentenschaft. 47 Prozent der geförderten Studierenden sind weiblich. Der Anteil der Stipendiatinnen und Stipendiaten mit ausländischer Staatsangehörigkeit liegt bei 7 Prozent.

 

Höchstförderquote um 0,5 Prozentpunkte erhöht

Seit dem 1. August 2013 können bis zu 1,5 Prozent der Studierenden jeder Hochschule mit dem Deutschlandstipendium gefördert werden. Zuvor betrug die Höchstförderquote 1 Prozent. Zudem können Hochschulen, die ihr Stipendienkontingent bereits ausgeschöpft haben, von anderen Hochschulen im selben Bundesland nicht genutzte Mittel in Anspruch nehmen, um weitere Stipendien zu vergeben. Für Hochschulen, die an dieser Umverteilung teilnehmen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Höchstgrenze zum 1. September 2013 von 1,5 auf 2,0 Prozent angehoben. Weitere Informationen sowie geeignete Pressefotos finden Sie auch unter www.deutschlandstipendium.de.

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