Jüttner erteilt reiner Güterverkehrsstrecke eine klare Absage

„Mannheim ist einer der wichtigsten ICE-Verkehrsknotenpunkte in der Bundesrepublik Deutschland. Mit aller Kraft und über politische Parteigrenzen hinweg werde ich mich dafür einsetzen, daß dies auch so bleibt“. Mit diesen deutlichen Worten kommentierte der Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Egon Jüttner jüngste Spekulationen um den Bau einer Güterverkehrsstrecke zwischen Frankfurt und Mannheim anstelle der geplanten Hochgeschwindigkeitstrasse.

 

Der Abgeordnete hat sich bereits in der Vergangenheit klar gegen den sogenannten ICE-Bypass ausgesprochen, mit dem die Deutsche Bahn die ICE-Strecke an Mannheim vorbeibauen wollte. Die Zusage vom Bundesverkehrsministerium und von Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube, wonach Personenzüge ausschließlich über den Hauptbahnhof Mannheim fahren müssen, ist auf Betreiben Jüttners und seines damaligen SPD-Bundestagskollegen Lothar Mark in den derzeit noch aktuellen Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden. Jüttner verlangt, diesen Passus auch in den neuen, ab 2015 gültigen Bundesverkehrswegeplan wieder aufzunehmen. Jüttner: „Die Neubaustrecke wird von einer großen Mehrheit der Mannheimer Bevölkerung unterstützt. Es wäre geradezu grotesk, einen aus nationalen und internationalen Verkehrsgesichtspunkten so bedeutenden Lückenschluss wie den zwischen Mannheim und Frankfurt, der zudem noch den Rückhalt der Bevölkerung genießt, nicht zu bauen, während andere Projekte trotz erheblichem regionalem Widerstand verwirklicht werden.“

 

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